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Große Mehrheit für das
Jüdische Museum


„Eine deutliche Mehrheit der Kölner befürwortet den Bau eines Jüdischen Museums über der Archäologischen Zone auf dem Platz vor dem Rathaus.“ Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die der Kölner Stadt-Anzeiger im Mai 2014 in Auftrag gegeben und veröffentlicht hat. Danach sprechen sich 61 Prozent für das Museumsprojekt aus, 39 Prozent lehnen es ab. Bei den Jüngeren ist die Zustimmung mit zum Teil 70 Prozent sogar noch höher; bei den über 45jährigen liegt sie zwischen 53 und 56 Prozent.

Starke Partner
Die Stadt Köln hat starke Partner, um ihr in Europa einmaliges Projekt zu realisieren. Überraschend und geradezu sensationell war Anfang April 2014 die Nachricht, dass das Land NRW seinen Zuschuss für Archäologische Zone und Jüdisches Museum mehr als verdoppeln werde – auf 32,7 Millionen Euro. Für die Stadt verbleibt damit ein Kostenanteil von weniger als 30 Millionen Euro. „Deutschlandweit einzigartig und von internationalem Rang“, mit dieser Beurteilung des Projektes begründete die Landesregierung ihre großzügige Geste.

Den Kooperationsvertrag mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat der Rat der Stadt Köln schon im Juli 2013 abgesegnet. Danach wird die Stadt mit Unterstützung des Landes den Bau finanzieren; der LVR wird das Museum betreiben und die Betriebskosten tragen. In der Präambel des Vertrages heißt es: „Einzigartig wird der Ort dadurch, dass sich hier die Zeugnisse des bedeutendsten mittelalterlichen jüdischen Stadtquartiers in Europa befinden.“

Starke Partner sind auch die Eheleute Roswitha und Erich Bethe aus Bergisch Gladbach. Ihre Stiftung stellt 500.000 Euro zur Verfügung, mit denen jede Spende aus der Bürgerschaft verdoppelt wird. So sollen am Ende 1 Million Euro zusammenkommen. Zur Spendenaktion

Beachtliches Bündnis
Unsere Fördergesellschaft ist längst nicht mehr die einzige Initiative für das Museum aus der Bürgerschaft heraus. Im Frühjahr 2014 hat sich ein beachtliches Bündnis aus zahlreichen Kölner Persönlichkeiten, Vereinen und Institutionen zusammengefunden und einen zehnseitigen Faltprospekt finanziert, der in einer ersten Auflage von 20.000 Exemplaren verbreitet wird. Er trägt den Titel: „Köln macht sich stark für Archäologische Zone und Jüdisches Museum“ (siehe auch http://jmkoeln.de/).

Den Faltprospekt können Sie hier herunterladen: Köln macht sich stark ...

Eine weitere Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger hat eine Unterschriftenaktion gestartet, mit der sie mehr Zustimmung und Unterstützung für das Projekt gewinnen will. Die Internetadresse dieser Initiative: http://museumsbaukoeln.de/. Hier können Sie an der Unterschriftenaktion teilnehmen.

Oberbürgermeister: rund 250.000 Besucher in Jahr
In einer Podiumsdiskussion im März 2013 hat Oberbürgermeister Jürgen Roters noch einmal unterstrichen, dass das Gesamtprojekt Archäologische Zone/Jüdisches Museum zukunftsweisend sei für Köln: „Es bietet die einmalige Chance, über 2000 Jahre Geschichte an ihrem Entstehungsort im Herzen der Stadt lebendig werden zu lassen.“ Angesichts von teilweise kontroversen Diskussionen in Medien und Öffentlichkeit betonte der Oberbürgermeister, dass er zu einem intensiven Dialog mit den Bürgern bereit sei. Er zeigte sich überzeugt, dass das Projekt vor dem Rathaus eine riesige Resonanz haben werde und zwar europaweit. Besucherzahlen von rund 250 000 im Jahr hält er für realistisch.