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Eine kölnisch-jüdische Kontinuität
durch die Jahrtausende


Der Rat der Stadt Köln hat wiederholt und mit großer Mehrheit seine Absicht bekräftigt, auf dem Platz vor dem Rathaus das Gesamtprojekt Archäologische Zone/Jüdisches Museum zu verwirklichen. Es soll an einem Ort realisiert werden, der mit seinen antik-römischen und mittelalterlich-jüdischen Ausgrabungsfunden und Bodendenkmälern einzigartig ist in Europa. Hier ist der authentische Ort, um stadtkölnische und kölnisch-jüdische Geschichte als gemeinsame Geschichte zu präsentieren.

Deshalb begrüßt die Gesellschaft zur Förderung eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur in Köln die enge Verbindung zwischen Archäologischer Zone und Jüdischem Museum. Niemand bedauert mehr als die Gesellschaft selbst, dass sich ihre ursprüngliche Absicht, Bau und Betrieb eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur selbst zu finanzieren, nicht verwirklichen ließ. Umso glücklicher ist sie, dass ihre Idee nun von einem Gesamtprojekt der Stadt Köln getragen wird.

Herzstück ist der Ort selbst vor dem Rathaus. Hier wo Archäologische Zone und Haus und Museum der jüdischen Kultur aufs Engste miteinander verbunden sind, kann die über Jahrtausende dauernde Kontinuität jüdischen Lebens in Köln als bedeutender Teil stadtkölnischer Geschichte erfahrbar werden - und zwar von der Antike bis zum heutigen Tag. Dieses großartige Projekt möchten wir weiterhin nach Kräften unterstützen.

Wir verstehen uns als Fördergesellschaft für das Haus und Museum der jüdischen Kultur. Unterstützung möchten wir unter anderem leisten beim Ankauf von Ausstellungsobjekten, bei Sonderausstellungen, der Ausgestaltung einer Präsensbibliothek, bei wissenschaftlichen Vorträgen und Publikationen, bei der Ausgestaltung von Unterrichtsräumen, der Anschaffung von Unterrichtsmaterialien und nicht zuletzt bei der inhaltlichen Konzeption eines Jüdischen Museums für die Stadt Köln. Bei letzterem legen wir Wert auf eine möglichst öffentliche Diskussion. Selbstverständlich werden wir uns darüber hinaus weiterhin um Spenden für das Jüdische Museum bemühen.

Dr. Klaus Burghard
Vorsitzender


MiQua-Freunde
Kuratoriumsmitglieder

Dr. Joachim Arntz

Präsident a.D. des Verwaltungsgerichts Köln
Dr. Norbert Feldhoff emeritierter Generalvikar Erzbistum Köln und ehemaliger Kölner Dompropst
Horst Grosspeter C.L. Grosspeter Stiftung und stellv. Vorsitzender MiQua-Freunde
Abraham Lehrer Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland
Christopher von Oppenheim Bankkaufmann
Fritz Pleitgen Intendant a.D. des WDR
Jürgen Pütz Vorstandsvorsitzender Volksbank Köln Bonn eG
Prof. Dr. Jürgen Rüttgers NRW-Ministerpräsident a.D., Rechtsanwalt
Prof. Dr. Barbara Schock-Werner Kölner Dombaumeisterin a.D.
Dr. Ulrich S. Soénius stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie und Handelskammer zu Köln, Direktor und Vorstand der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln
Dr. Klaus Tiedeken Vorstandsmitglied Kreissparkasse Köln
Ulrich Voigt Vorstandsvorsitzender Sparkasse KölnBonn


MiQua-Freunde
Vorstandsmitglieder

Dr. Klaus Burghard

Vorsitzender
Horst Grosspeter stellvertretender Vorsitzender
Konrad Adenauer  
Dr. Helmut Fußbroich  
Wilfried Hommen  
Dr. Thomas Otten  
Jan Ilan Simon  
Dr. Marcus Trier  
Dr. Christiane Twiehaus  
Dr. Ulrich Wackerhagen  
Prof. Dr. Jürgen Wilhelm Ehrenmitgliedschaft