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Beiträge zur
rheinisch-jüdischen Geschichte


Die Gesellschaft zur Förderung eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur in Köln hat die Schriftenreihe "Beiträge zur rheinisch-jüdischen Geschichte" aufgelegt. Sie soll dazu beitragen, die Kenntnisse über ein rund 2000 Jahre währendes Zusammenleben zu fördern. Juden und nichtjüdische Mehrheitsgesellschaft in Köln und im Rheinland, von der Antike bis zur Gegenwart – in dieser wechselvollen Geschichte sind noch viele Wissenslücken zu füllen. Das zukünftige Museum wird dazu beitragen; unsere Schriftenreihe will schon jetzt damit beginnen. Die Palette der Themen ist breit, fachkundige Autorinnen und Autoren sind herzlich eingeladen, interessierte Leserinnen und Leser finden die Beiträge auf dieser Seite oder können sie in gedruckter Form über unsere Geschäftsstelle (siehe Seite "Kontakt") erhalten.


Eine Begegnung
mit zwei Jahrtausenden


MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln – so lautet der Name des Gesamtprojektes auf dem Platz vor dem Rathaus der Stadt Köln. Der Landschaftsverband Rheinland wird das zukünftige Museum betreiben. In ihrem Aufsatz erläutern Museumsdirektor Dr. Thomas Otten und Dr. Christiane Twiehaus, Abteilungsleiterin Jüdische Geschichte und Kultur, das museale Konzept (Stand Herbst 2016). Unser Bild zeigt die Ansicht des Museumsneubaus zwischen der Renaissancelaube des Kölner Rathauses und dem Spanischen Bau.

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Inter Iudeos
Rathaus und Jüdisches Museum in Köln
und
Max Meirowsky – Stifter und Sammler
und
Zur Flora des jüdischen Friedhofs in Deutz


Prof. Dr. Hiltrud Kier über die Jahrhunderte andauernde unmittelbare Nachbarschaft von Rathaus und jüdischem Viertel in Köln - Dr. Helmut Fußbroich über einen ebenso erfolgreichen wie großzügigen, aber längst wieder vergessenen jüdischen Unternehmer und Stifter - Jürgen Deckers über die schützenswerte Flora des jüdischen Friedhofs in Deutz.
Das nebenstehende Foto zeigt den Kölner Rathausplatz um 1900 – im Vordergrund links Dach und Dachreiter der Ratskapelle, zu der 1426 die jüdische Synagoge umgebaut worden war.

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Spurensuche:
Juden im römischen Köln


Der Aufsatz von Professor Dr. Werner Eck, dem international profilierten Experten für die römische Kaiserzeit, beschäftigt sich mit den Anfängen der ältesten schriftlich bezeugten jüdischen Gemeinde nördlich der Alpen.

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Kölns vergessene Zierde
und
Zum Marienpatrozinium der Ratskapelle


Dr. Helmut Fußbroich, Kunsthistoriker und Geschäftsführer unserer Gesellschaft, schildert, was Köln verloren hat mit der prächtigen Synagoge in der Glockengasse und warum die Ratskapelle bei ihrer Weihe 1426 den Namen "Maria in Jerusalem" erhielt.

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Jerusalem am Rhein
und
Zur Kölner Mikwe


Die Historikerin und Judaistin Dr. Ursula Reuter zeichnet nach, wie um das Jahr 1000 am Rhein eine neue jüdische Kultur entstand, die der Juden von „Aschkenas“. Die Grundlagen dafür wurden in den berühmten SchUM-Gemeinden Speyer, Worms und Mainz gelegt.
In seinem Aufsatz „Zur Kölner Mikwe“ führt der Kunsthistoriker Dr. Helmut Fußbroich Argumente gegen die Auffassung an, die mittel-alterliche Kölner Mikwe sei mit einem Turm überbaut gewesen.

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Kulturtransfer von Köln nach Tel Aviv
Zur Gründung des Palestine Orchestra 1936


Der Kölner Musikwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Wolfgang Niemöller erinnert an Kölner Musikpersönlichkeiten, die 1936 in Tel Aviv maßgeblich beteiligt waren an der Gründung des Palestine Orchestra, das heute als Israel Philharmonic Orchestra weltberühmt ist. Zugleich beleuchtet er den wichtigen Beitrag jüdischer Musiker für die Musikkultur in Köln in den Jahren zwischen 1918 und 1933.

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