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Von Zeugnissen der Geschichte
und ihren Geschichten


Jedes Museum braucht Menschen, die sich für seine Sache begeistern. Auch das Haus und Museum der jüdischen Kultur ist auf die Großherzigkeit von Spendern und Sponsoren angewiesen. Köln verfügt zwar schon über eine umfangreiche Sammlung von Zeugnissen jüdischer Kultur, doch zusätzliche interessante Ausstellungstücke sind hoch willkommen - Gegenstände, die ein Stück Geschichte präsentieren und vielleicht auch eine Geschichte erzählen.

Da ist zum Beispiel die Geschichte von dem Knabenfahrrad
(Kölnische Rundschau vom 10.02.2009, bitte PDF öffnen)



Sorgsam verpackt: Dieses Fahrrad hat ein jüdischer Junge wahrscheinlich
1936 seinem Freund zur Aufbewahrung gegeben. Er hat es niemals abgeholt.
Foto: Dierk Holthausen, Köln



Die Fördergesellschaft für das Haus und Museum der jüdischen Kultur hat dieses Fahrrad mit besonderer Freude entgegengenommen, hofft aber auch auf weitere Schenkungen dieser Art. Überlassen wurden ihr bisher unter anderem:

  • ein Modell der Synagoge Glockengasse
  • eine Medaille zur Eröffnung der Synagoge Glockengasse
  • Autographen des in Köln geborenen Komponisten Jacques Offenbach
  • eine Reproduktion der im Vatikan aufbewahrten Abschriften der Dekrete Konstantins
    d. G. von 321 und 331
  • ein hebräisch-deutsches Handwörterbuch über das Alte Testament mit Einschluss des
    biblischen Chaldaismus, Wilhelm Gesenius, Leipzig 1815.

Besonders wertvoll sind für das geplante Haus und Museum Literatur von Juden und zum Judentum, Druckerzeugnisse von jüdischen Vereinen und Gesellschaften, auch Einladungen zu Konzerten oder Theaterveranstaltungen, die von jüdischen Künstlern ausgeführt wurden, aber auch Gebetbücher und Texte, die im Gottesdienst verwendet wurden. Ebenso willkommen sind persönliche Ritual-Gegenstände wie Teffillin und Gebetsschal, auch Gegenstände aus dem häuslichen Bereich.